Wirtschaftlichkeit als Grundlage für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung
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Viele gemeinwohlorientierte Projekte entstehen mit viel Engagement, starken Ideen und öffentlichen Fördermitteln. Doch wie gelingt der Schritt von der Initiative zu einer Organisation, die sich langfristig selbst trägt?
Wie können gemeinwohlorientierte Orte wirtschaftlich erfolgreich sein, ohne ihren gesellschaftlichen Auftrag aus den Augen zu verlieren? Und wie lassen sich Geschäfts- und Betreibermodelle entwickeln, die dauerhaft unabhängig von Förderlogiken und politischen Mehrheiten funktionieren?
In der dritten Ausgabe von Learning from… spricht Cornelius Voss, Co-Initiator der Neues Amt Altona eG und Mitgründer von Common Agency, über die wirtschaftlichen Grundlagen gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.
Das Neue Amt Altona zeigt, dass Gemeinwohl und wirtschaftliche Tragfähigkeit kein Widerspruch sind. Das Projekt verfolgt das Ziel, sich langfristig aus eigener Kraft zu finanzieren – durch ein tragfähiges Betriebsmodell, kooperatives Eigentum und nachhaltige Einnahmestrukturen statt einer dauerhaften Abhängigkeit von Fördermitteln. Wirtschaftlichkeit wird dabei nicht zum Selbstzweck, sondern schafft die Voraussetzung für Unabhängigkeit, Planungssicherheit und gesellschaftliche Wirkung.
Cornelius Voss gibt Einblicke in die Entwicklung des Neuen Amts Altona und zeigt, welche Rolle Finanzierung, Organisationsform und Betreibermodelle dabei spielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gemeinwohlorientierte Projekte so aufgebaut werden können, dass sie ihre soziale und kulturelle Mission langfristig aus eigener Kraft erfüllen können.
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