Sechs bundesweit agierende Organisationen haben sich zum 1. Juli 2026 zum Bündnis der gemeinwohlorientierten Immobilienwirtschaft (BGI) zusammengeschlossen.

Die Verbände und Stiftungen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Feld des selbstverwalteten und gemeinschaftlichen Wohnens und Bauens tätig sind, wollen durch diese Kooperation ihre Interessenvertretung auf Bundesebene verstetigen und stärken.

Gemeinsam setzen sie sich für eine Wohnungs- und Immobilienökonomie ein, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist: Nachhaltige Geschäftsmodelle statt Profitmaximierung, langfristiges, verantwortungsvolles Eigentum an Boden und Gebäuden statt Spekulation, gemeinschaftliche Selbstverwaltung statt Fremdbestimmtheit.

Mitglieder des Bündnisses sind

  • wohnbund e.V.
  • Netzwerk Immovielien e.V.
  • Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.
  • Bundesverband Baugemeinschaften e.V.
  • Stiftung trias
  • Terra Libra Immobilien GmbH (als Tochtergesellschaft der Stiftung Edith Maryon)

Die Gründung des Bündnisses baut auf gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen Jahre auf wie einem gemeinsamen Positionspapier zur Bundestagswahl 2025 oder dem im Juni 2026 veranstalteten „ZusammenLeben“-Festival (siehe insbesondere auch die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion).

Die Bündnismitglieder vertreten eine vielfältige und wachsende Szene von gemeinschaftlichen Wohn- und Bauprojekten, die mustergültige Antworten auf die Wohnungsfrage und damit verbundene Herausforderungen bereithalten. Ihre Stimme ist bisher jedoch gerade auf Bundesebene zu wenig vernehmbar; von den konventionellen Verbänden der Immobilienindustrie fühlen sie sich kaum repräsentiert.

Das soll sich ändern, konkret durch eine neu geschaffene Interessenvertretungs-Stelle. Diese finanzieren die Bündnismitglieder gemeinschaftlich aus eigenen Mitteln, vorerst für zwei Jahre.

Kontakt:
Tobias Bernet (BGI-Sprecher)
E-Mail: tobias.bernet@wohnbund.de

Pressemitteilung BGI Gründung 2026