Wohnraum, der nicht die Welt kostet: Szenarien für bezahlbarem Wohnraum innerhalb planetarer Grenzen
Wie kann eine zukunftsgerichtete Wohnungs- und Bodenpolitik den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum decken, ohne die planetaren Grenzen zu überschreiten? Im Rahmen des von der Laudes Foundation geförderten Forschungsprojekts hat das deutsche Konsortium bestehend aus Buro Happold, empirica, urbi_et und Netzwerk Immobilien vier Szenarien entwickelt. Die Szenarien greifen viel diskutierte Forderungen der deutschen Wohnungspolitik auf: Von „Null Neubau” und „Gemeinwohl statt Spekulation” über „Progressive Förderung“ bis zu „Einfach, billig bauen”. Das interdisziplinäre Projektteam nimmt diese zum Teil widersprüchlichen Ansätze unter die Lupe und überprüft, ob und unter welchen Bedingungen sie einen Beitrag zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Wohnraumversorgung leisten könnten. Die Ergebnisse eröffnen einen kritischen Diskurs zwischen Utopien und Realitätscheck im nationalen und internationalen Kontext in Kooperation mit Projektpartner*innen aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden.
Für das Netzwerk Immovielien sind aus dem Vorstand Larisa Tsvetkova und aus der Koordinierungsstelle Cornelis Kayser in das Forschungsprojekt involviert.
Laufzeit: Januar 2025 – Oktober 2026

