Interaktives Zoom-Event für Menschen, die sich fragen ob Gemeinschaften die nötigen gesellschaftlichen Transformationen unterstützen. Ein Dialog mit Gerald Hüther und anderen.
Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass wir uns in einer Phase zunehmender Instabilität befinden – gesellschaftlich und international. Vieles gerät aus den Fugen.
Wie können lebendige Gemeinschaften zu „Inseln der Kohärenz“ (Ilya Prigogine) werden, die die Fähigkeit in sich tragen, aus dem Chaos heraus eine nächste, neue Organisations-Stufe entstehen zu lassen? Wie gelingt der Spagat zwischen einer Vision und ihrer Konkretion im Alltag? Was verstehen wir eigentlich unter „Potentialentfaltung“, und was sagt die Hirnforschung dazu? Wie kann eine Transformation unserer Beziehungskultur gelingen?
Das Event ist inspiriert von einem Zitat von Otto Scharmer: „Die Zukunft ist ein Möglichkeitsraum, der mich anschaut, weil er von mir abhängt, um in die Welt zu kommen.“ Und die vor einem Jahr verstorbene Joany Macy („The work that reconnects“, Tiefenökologie) wird oft mit dem Satz zitiert: „Wir sind Sterbebegleiter einer untergehenden Kultur und Hebammen des Neuen.“
Diesen Bildern folgend, wollen wir Möglichkeitsräume erkunden. Wir wissen, dass die Gestaltung und Nutzung dieser Möglichkeitsräume nicht problemlos, mühelos und reibungslos gelingt. Und vielleicht sind „Inseln der Kohärenz“ für das Leben einer demokratischen Kultur umso wichtiger, je mehr die Institutionen der organisierten Demokratie gefährdet sind? – Eine Einladung zur Inspiration und zum Austausch.
Hirnforscher Gerald Hüther wird einen Beitrag aus Sicht der Neurobiologie geben. Im Panel werden Expert:innen aus verschiedenen Projekten aus ihrem Erfahrungshintergrund zum Thema beitragen.
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